wispo Akademie - Virtuelle Zusammenarbeit

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Virtuelle Zusammenarbeit

Eine gelungene Zusammenarbeit im virtuellen Raum erfordert nicht nur neue Formen und Orientierungen, sondern gerade auch Anpassungen von Rollen, Routinen und Strukturen für alle Akteure des Bildungssystems zur Gestaltung beruflichen Lernens.

Basis dafür ist ein gemeinsames Systemverständnis zur Gestaltung des beruflichen Lernens und der einzelnen Ausbildungen.

So bestimmen definierte Entwicklungsziele in einem Verbund unterschiedlicher Partner nun auch die Lernprozesse und neuen Kompetenzen und Beteiligte sehen sich veränderten mentalen Anforderungen gegenüber und werden zu Akteuren mit Eigenverantwortung, Selbststeuerung und Selbstkontrolle.

Arbeitsergebnis und Lernergebnis hängen als Prozesse zusammen und verschmelzen am Arbeitsplatz miteinander – so auch die individuelle Verantwortung für beides: das Arbeits- und das Lernergebnis.

Für ein gutes Gelingen

Grundsätzlich kann virtuelle Zusammenarbeit nur gelingen, wenn alle Beteiligten darauf einlassen: Unternehmen wie Mitarbeiter*innen.

Zudem müssen die Voraussetzungen für eine digitale Zusammenarbeit geschaffen werden, in Hard- und Software investiert werden, Updates und Sicherheitsvorkehrungen geschaffen und nicht zuletzt auch die Mitarbeiter*innen geschult und ausgebildet werden.

Essenziell ist ebenso die Anpassung von Arbeitsabläufen und die effizientere Gestaltung derer. Zudem ist es wichtig, dass Klarheit über die Identität der Beteiligten herrscht und Prozesse auch klar und deutlich kommuniziert werden.

Grundsätze aus dem klassischen Management komplexer Projekte gelten ebenso für eine virtuelle Zusammenarbeit, beispielsweise:

Virtuelle Zusammenarbeit kann nur gelingen, wenn auf allen Ebenen die Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

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