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 Foto von Alexander Suhorucov

Warum ist Medienkompetenz so wichtig?

Smartphone und Computer, Internetzugang, Fernsehgeräte u.ä.: laut einer JIM-Studie sind knapp 100% aller Haushalte mit Mediengeräten ausgestattet. Darüber haben auch fast 100% der Kinder und Jugendlichen tagtäglich Zugriffsmöglichkeiten und nutzen das Internet und die Mediengeräte.

Die Nutzung des Internets ist zur Selbstverständlichkeit geworden wie Essen, Trinken und Schlafen und das unabhängig vom Alter. Und insbesondere Kindern und Jugendliche erschließen sich ihre Welt mit und durch Medien. Was jedoch oftmals noch fehlt, ist der sichere Umgang damit. Umso wichtiger ist es, den sicheren Umgang mit Medien zu erlernen.

Die Lösung: Medienkompetenz als Technikfach an unseren Schulen

Kinder und Jugendliche gehen in die Schule. Die Schule als Bildungseinrichtung übernimmt die Funktion der Wissensvermittlung an Kinder und Jugendliche: Wissen, was sie für das Leben in der Gesellschaft brauchen. Sie lernen Lesen, Schreiben und Rechnen.

Um später auch in der Arbeitswelt 4.0 gut bestehen zu können, sollen die Kinder und Jugendlichen auf die digitale Lern- und Arbeitswelt vorbereitet werden. Dabei gehört neben technologiegestütztem Lernen und grundlegenden Programmierkenntnissen aber auch die Fähigkeit dazu, Informationen aus dem Internet kritisch bewerten und hinterfragen zu können. Aber reicht das aus?

Bereits aus dem Beschluss der Kultusministerkonferenz 2012: „Medienbildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“. – geht hervor:

„Die Entwicklung von umfassender Medienkompetenz durch Medienbildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur im Zusammenwirken von Schule und Elternhaus […] bewältigt werden kann.“

Demnach soll Medienbildung „nachhaltig in der schulischen Bildung verankert werden“. Dazu zählen der Erwerb von „Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozial verantwortliches Handeln in der medial geprägten Lebenswelt ermöglichen.“

Individuelle Medienkonzepte und Medienentwicklungspläne

Wenn vielleicht auch das Tablet in einigen Klassenzimmern schon Einzug gehalten hat und selbstverständlicher geworden ist, so fehlen doch an vielen Schulen individuelle Medienkonzepte und übergreifende Medienentwicklungspläne. Es gibt also noch einiges zu tun.

Quellen: Kultusministerkonferenz (2012) | Bundesregierung (2009/2010) | Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (2017)

 

 

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