wispo Akademie - Welche Berufsgruppen sind stark nachgefragt

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Welche Berufsgruppen sind schon heute stark nachgefragt und schwer zu besetzen?

Mit dem Eintritt in die Arbeitswelt 4.0 und der Digitalisierung sind neue Jobs entstanden. Der Recruiting-Spezialist Korn Ferry Futurestep hat bereits in 2015 im Rahmen einer Studie weltweit mehr als 1.100 Personalverantwortliche aus verschiedenen Branchen hierzu befragt, mit folgendem Ergebnis neu entstandener Jobs:

Das stellt auch die Aus- und Weiterbildungsbranche vor große Herausforderungen. Denn für die neu entstandenen Jobs gibt es (noch) keine klassischen Ausbildungen und/oder Ausbildungskonzepte. So ist es schwierig, entsprechende Weiterbildungen hierfür zu konzipieren, bauen die Weiterbildungskonzepte doch in der Regel auf dem auf, was in klassischen Ausbildungskonzepten als grundlegende Kompetenzen und Anforderungen an Fähigkeiten definiert ist.

Aber auch in klassischen Arbeitsbereichen, gibt es Berufe und Berufsgruppen, die auch heute stark nachgefragt sind und wo sich eine Stellenbesetzung durchaus schwieriger gestaltet.

Korn Ferry Futurestep ist auch auf diese Frage in seiner Studie eingegangen. Und erstaunlicherweise steht dabei der Vertriebsmitarbeiter an oberster Stelle der stark nachgefragten und schon heute schwer zu besetzenden Berufsgruppen. Danach folgen Spezialisten für Forschung und Entwicklung, Informatiker und Ingenieure.

Warum aber nun ausgerechnet der Vertriebsmitarbeiter?

Die Anforderungen an Vertriebsmitarbeiter haben sich extrem gewandelt. Der klassische „Staubsaugervertreter“ hat ausgedient. Die Vertriebler, die heute händeringend gesucht werden, sind sehr häufig studierte IT-Experten, Ingenieure und Maschinenbauer. Die Kombination aus einem MINT-Studium und ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten machte diese Menschen rar auf dem Arbeitsmarkt.

Während es früher vielleicht noch gereicht hat, einem Eskimo sprichwörtlich einen Kühlschrank aufzuschwatzen, müssen moderne Vertriebler von heute diesen Kühlschrank im Zweifelsfall auseinandernehmen, wieder zusammensetzen und die Einzelteile in ihrer Funktionalität erläutern können.
Gut verkaufen und reden können: das reicht nicht mehr. Die meisten Produkte sind mittlerweile so komplex, dass ein hohes technisches Know-how notwendig ist – auch im Vertrieb. Da kommen viele klassische Vertriebler mit nicht-technischem Hintergrund kaum mit.

Wer heute das Technikverständnis hat und dazu auch noch ausgezeichnete kommunikativen Fähigkeiten mitbringt, der hat glänzende Aussichten auf einen gut bezahlten Job.

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